Beschreibung
Die Karte von morgen ist eine offene Karte nachhaltiger Initiativen und Unternehmen: Bioläden, Repair-Cafés, Gemeinschaftsgärten, Genossenschaften, Orte zum Teilen, Gastronomie und mehr, in Deutschland, Österreich und der Schweiz und, mit weniger Einträgen, weltweit.
Getragen wird sie vom Verein Ideen³ e.V. mit den Firmen slowtec und Reiner IT-Systems; einen ersten Prototyp zeigte das Team 2014 auf der Degrowth-Konferenz in Leipzig. Jede und jeder kann ohne Konto Einträge anlegen oder ändern. Ehrenamtliche Regionalpilotinnen vor Ort und bundesweite Themenpilotinnen moderieren die Karte und können Einträge von Organisationen archivieren, die es nicht mehr gibt. Die Daten liegen in der offenen Datenbank OpenFairDB unter der ODbL-Lizenz und dürfen mit Quellenangabe weiterverwendet werden. Städte und Netzwerke binden die Karte auf ihren Websites ein oder bekommen eine eigene Subdomain, und manche Städte drucken Papierkarten, anfangs finanziert von Engagement Global und der Stadtverwaltung.
Das Projekt lebt von Spenden und Beiträgen; eine kostenlose Karten-API für Dritte gibt es nicht.
Stärken
- Nachhaltige Orte in der Nähe auf einer Karte.
- Offene Daten und freie Software, getragen von einem Verein.
- Alle können Einträge ohne Konto anlegen und korrigieren.
Schwächen
- Ungleichmäßige Abdeckung, vor allem im deutschsprachigen Raum, und manche Einträge sind veraltet.
- Die Suche braucht exakte Ortsnamen, und einige Funktionen, etwa das Abonnieren eines Ausschnitts, sind nicht verfügbar.
Für wen
Menschen, die nachhaltige Läden und Initiativen in ihrer Nähe suchen.


