Beschreibung
Der Good Gifts Catalogue ist ein britischer Katalog für Spendengeschenke: Statt eines Gegenstands bezahlt man etwas Bestimmtes für ein gemeinnütziges Projekt, etwa eine Ziege oder Saatgut und Werkzeug, und bekommt Unterlagen dazu, die man der beschenkten Person überreicht.
Er wurde 2003 vom Charities Advisory Trust gestartet, einer Londoner Charity (Nr. 1040487), gegründet von Hilary Blume, die sie über dreißig Jahre leitete, bis sie 2025 in den Ruhestand ging. Die Regel lautet: Jedes Geschenk bezahlt genau das, was es beschreibt, nicht einen allgemeinen Topf. Darin unterscheidet es sich von vielen anderen Spendengeschenk-Angeboten. Der größte Teil des Geldes geht an namentlich genannte Partnerorganisationen, einige Projekte betreut der Trust selbst. Die laufenden Kosten trägt ein eigener Fonds, laut Jahresabschluss 2025 rund 41.000 Pfund.
Das Angebot ist kleiner geworden. Die Einnahmen aus Geschenken sanken von 295.000 Pfund im Jahr 2023 auf 198.000 Pfund im Jahr 2025, und der Bericht des Trusts stellt fest, dass Spender günstigere Geschenke wählen. 2025 zog der Katalog auf eine neue Website um. Bestellungen unter 25 Pfund und Sendungen ins Ausland kosten Porto.
Stärken
- Jedes Geschenk finanziert genau das beschriebene Gut oder die Leistung, und die bei der Charity Commission eingereichten Abschlüsse sind öffentlich.
- Die beschenkte Person bekommt die Geschichte eines Projekts statt eines weiteren Gegenstands.
- Die laufenden Kosten werden in einem eigenen Fonds getrennt vom Geld für die Projekte geführt.
Schwächen
- Die Website blockierte bei der Prüfung den automatischen Abruf, aktuelle Preise und Geschenke ließen sich daher nicht bestätigen.
- Eine unabhängige Prüfung, wo jedes Geschenk ankommt, wurde über die Abschlüsse des Trusts hinaus nicht gefunden.
- Die Einnahmen aus Geschenken sind zwischen 2023 und 2025 um ein Drittel gesunken, und die Gründungsdirektorin ging 2025 in den Ruhestand.
Für wen
Menschen im Vereinigten Königreich, die etwas für jemanden suchen, der schon alles hat, oder für Kollegen und Verwandte, denen ein Projekt lieber ist als ein Gadget.
