Gut zu wissen

Was „Ökostrom“ wirklich bedeutet

Fast jeder Anbieter verkauft heute einen „grünen“ Tarif. Viele kaufen dafür nur Herkunftsnachweise: Zertifikate aus bestehenden Wasserkraftwerken, oft in Norwegen, die einen Bruchteil eines Cents pro Kilowattstunde kosten. Am Strom im Netz und an den gebauten Anlagen ändert das nichts.

Worauf man achten sollte

Ein Ökostromanbieter, der den Namen verdient, kauft seinen Strom direkt bei erneuerbaren Erzeugern, investiert in neue Anlagen und ist nicht mit Kohle- oder Atomkonzernen verflochten. Unabhängige Siegel wie das Grüner Strom Label oder ok-power prüfen das.

Warum Genossenschaften

Energiegenossenschaften gehören ihren Kundinnen und Kunden. Gewinne fließen in neue Solar- und Windprojekte statt zu Aktionären, und die Mitglieder haben eine Stimme.

  • Enercoop

    Enercoop ist ein französisches Netz von Genossenschaften, das erneuerbaren Strom direkt bei unabhängigen Erzeugern von Wind-, Wasser-, Solar- und Biomassestrom einkauft, statt Herkunftsnachweise…

  • Énergie Partagée

    Über Énergie Partagée können Sparer in Frankreich in Windparks, Solardächer, kleine Wasserkraftwerke, Holzheizwerke und Biogasanlagen investieren, die Anwohnern und Kommunen gehören und von ihnen…

  • EWS Elektrizitätswerke Schönau

    Die EWS Schönau sind eine Energiegenossenschaft aus einer kleinen Stadt im Schwarzwald, die bundesweit Ökostrom und Gas mit Biogasanteil liefert. Sie gingen aus einer Elterninitiative hervor, die…

  • ADEME: Tipps zum Sparen von Energie, Wasser und Geld

    Die Rubrik „Économiser“ der ADEME, der französischen Agentur für den ökologischen Wandel, bündelt kostenlose Ratgeber, um weniger für Strom, Heizung, Sprit, Wasser und Alltagseinkäufe auszugeben…

  • Energievergleich des Médiateur de l’énergie

    Der Vergleichsrechner Energie-Info ist das offizielle Vergleichsportal des französischen Energie-Ombudsmanns (médiateur national de l’énergie). Er listet die Strom- und Gasangebote aller Versorger…