Fast jeder Anbieter verkauft heute einen „grünen“ Tarif. Viele kaufen dafür nur Herkunftsnachweise: Zertifikate aus bestehenden Wasserkraftwerken, oft in Norwegen, die einen Bruchteil eines Cents pro Kilowattstunde kosten. Am Strom im Netz und an den gebauten Anlagen ändert das nichts.
Worauf man achten sollte
Ein Ökostromanbieter, der den Namen verdient, kauft seinen Strom direkt bei erneuerbaren Erzeugern, investiert in neue Anlagen und ist nicht mit Kohle- oder Atomkonzernen verflochten. Unabhängige Siegel wie das Grüner Strom Label oder ok-power prüfen das.
Warum Genossenschaften
Energiegenossenschaften gehören ihren Kundinnen und Kunden. Gewinne fließen in neue Solar- und Windprojekte statt zu Aktionären, und die Mitglieder haben eine Stimme.
