Beschreibung
Ostheimer stellt in Zell unter Aichelberg bei Stuttgart Holzfiguren und Tiere von Hand her, aus Holz mitteleuropäischer Wälder, bemalt und in Öl getaucht, und gehört einer gemeinnützigen Stiftung.
Die Margarete Ostheimer GmbH blickt auf über 80 Jahre Firmengeschichte zurück und gehört der gemeinnützigen Walter und Adeline Ostheimer Stiftung. Rund 55 Menschen arbeiten in Zell, dazu etwa 50 Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter in der Region sowie Partner in Polen, Ungarn, Thüringen und Bosnien; der Exportanteil liegt bei rund 35 %. Die Figuren entstehen in Serien von 100 in neun Schritten, vom Entwurf über Stanzen, Sägen und Schleifen bis zum Bemalen und Ölen, keine gleicht genau der anderen. Das Holz stammt aus nachhaltiger mitteleuropäischer Forstwirtschaft und ist luftgetrocknet; die Öle sind als für Spielzeug zertifiziert beschrieben, ohne das Zertifikat zu nennen.
Im Onlineshop kosteten im November 2026 ein Äffchen 13,50 €, eine Blaumeise 16,00 €, ein Bison 27,50 € und ein Islandpferd 28,95 €, versandkostenfrei in Deutschland ab 45 €. Statt eines Reparaturservice erklärt die Website, wie man eine gebrochene Figur leimt, und verkauft Ersatzteile.
Stärken
- Die Figuren werden bei Stuttgart von Hand gefertigt, überwiegend von Beschäftigten und Heimarbeitenden aus der Region.
- Das Unternehmen gehört einer gemeinnützigen Stiftung, nicht Investoren.
- Holz, Farbe und Öl ergeben Figuren, die Generationen halten und sich leimen lassen, wenn sie brechen.
Schwächen
- Eine Figur kostet 13 bis 30 €, viel mehr als eine aus Plastik.
- Holzarten und Ölzertifikat werden nicht genannt, und es gibt kein FSC- oder PEFC-Siegel.
- Ein Teil der Arbeit erledigen Partner in anderen Ländern, die die Website ohne Details erwähnt.
Für wen
Eltern, Großeltern und Kitas, die langlebige Holzfiguren zum Spielen oder für die Krippe wollen und für handgemachtes Spielzeug aus Deutschland mehr zahlen können.



