Beschreibung
GEPA – The Fair Trade Company ist ein deutsches Fair-Handels-Unternehmen, gegründet 1975, mit Sitz in Wuppertal. Es verkauft Kaffee, Tee, Schokolade, Honig, Kakao, Zucker, Brotaufstriche und Handwerk von Produzentengenossenschaften in Lateinamerika, Afrika und Asien.
Die GmbH gehört ausschließlich kirchlichen Entwicklungs- und Jugendorganisationen: Misereor, Brot für die Welt, den Jugendverbänden aej und BDKJ und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, so steht es im Gesellschaftsvertrag. 2025 lag der Umsatz erstmals über 100 Millionen Euro, bei rund 160 Beschäftigten, und fast 90 % des Lebensmittelumsatzes waren bio. GEPA kauft direkt bei Produzentenorganisationen, pflegt lange Partnerschaften (mit Tea Promoters India seit über 30 Jahren) und finanziert Ernten auf Wunsch vor; nach eigenen Angaben zahlt sie oft mehr als die Fairtrade-Preise.
Die Produkte erfüllen die Fairtrade-Standards, geprüft von FLOCERT, und viele tragen das Naturland-Fair- oder das EU-Bio-Siegel. Seit Oktober 2026 ist GEPA außerdem nach dem WFTO Fair Trade Standard zertifiziert. Das seit 2011 genutzte Zeichen „fair+“ fällt 2026 wegen neuer EU-Regeln zu Umweltaussagen weg. GEPA gibt es in rund 900 Weltläden, in Bioläden, Supermärkten und online.
Stärken
- Ausschließlich im Besitz kirchlicher Entwicklungs- und Jugendorganisationen, festgeschrieben im Gesellschaftsvertrag.
- Direkte, lange Partnerschaften mit Genossenschaften, mit Vorfinanzierung auf Wunsch.
- Fast 90 % des Lebensmittelumsatzes bio, erhältlich in Weltläden, Bioläden und Supermärkten.
Schwächen
- Teurer als konventionelle Marken.
- Die Produkte reisen weit: eher als Genuss kaufen, nicht in großen Mengen.
Für wen
Kaffee-, Tee- und Schokoladenliebhaber, die wollen, dass die Erzeuger von ihrer Arbeit leben können.



