Beschreibung
Geev ist eine App und Website zum Verschenken unter Nachbarn: Möbel, Kleidung, Spielzeug, Haushaltsgeräte und Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden. Wer etwas verschenkt, stellt eine Anzeige mit Foto ein, die Abholung wird in der App vereinbart; nichts wird verschickt. Nach eigenen Angaben hat Geev mehr als 6 Millionen Nutzer und 800.000 neue Gegenstände im Monat.
Hakim Baka und Florian Blanc gründeten das Unternehmen 2016 in Bordeaux und brachten die App 2017 heraus. Es ist ein Start-up, das von Investmentfonds und seit 2023 auch von Kleinanlegern über Crowdfunding getragen wird. Es lebt von Werbung, Abos und Diensten für Unternehmen (Geev Pro) und machte 2023 644.000 € Verlust.
Wer auf eine neue Anzeige antwortet, zahlt eine „Banane“: Zehn gibt es bei der Anmeldung, jede abgeschlossene Schenkung bringt zwei weitere, und Anzeigen, die älter als 48 Stunden sind, kosten nichts. Ohne Abo kann man fünf Gegenstände im Monat abholen, Lebensmittel unbegrenzt. Das Abo Geev Plus (9,99 € im Monat) entfernt die Werbung, gibt früheren Zugriff auf manche Anzeigen und hebt das Monatslimit auf. Die kostenlose Version zeigt Werbung und nutzt mit Einwilligung den genauen Standort für gezielte Werbung.
Stärken
- Für beide Seiten kostenlos, ohne Provision oder Porto.
- Zehn kostenlose Kontakte zum Start, zwei mehr pro Schenkung, und ältere Anzeigen kostenlos.
- Lebensmittel, die Privatleute nicht rechtzeitig essen können, ohne Monatslimit.
Schwächen
- Abonnenten sehen manche Anzeigen zuerst, und ohne Abo sind nur fünf Gegenstände im Monat möglich.
- Die kostenlose Version zeigt Werbung und nutzt mit Einwilligung den genauen Standort für Werbung.
- Man holt die Sachen selbst ab, was bei Möbeln ein Auto bedeuten kann.
Für wen
Menschen in Frankreich, die eine erste Wohnung einrichten oder schnell wachsende Kinder einkleiden und rasch losfahren können, wenn in der Nähe etwas verschenkt wird.



